Mitarbeiter dieser Unternehmen besuchten unsere Seminare:

AOL, EON, Vodafone, 7P-Solutions&Consulting AG, 8.2 Consulting AG, a2s Consulting, Acer Computer, Adecco, Advaoptical, Algenol, Allergan, Allianz Ortung, Anyproject, AOL, Apari Consulting GmbH, Apploft, Arag, Arcadis Consult, Arcor, Assystem GmbH, Attocube, Audi, Automotive Training GmbH, Autovision GmbH, Axel Springer, b2xcare, BaFin, Basell, Bayern LB, Bestprozess, Bits GmbH, BKKS, Blohm & Voss Noval, BP, BPGR, Brand4friends, Brocade, Busscon, BVA Bund, BVA.Bund, BWI Informationstechnik GmbH, Cancom NSG GmbH, Caterpillar Motoren GmbH & CoKg, Ciber AG, Citrix, Cognizant Solution GmbH, Cogxus, Conet Solutions GmbH, Consol, Cooperstandard, Cosmo Consult GmbH, Crescon, Daimler TSS GmbH, Datenlotsen, DB Internationel, Dekra, Dena, Deutsche Börse, Deutschepost AG, DEV net Holdag GmbH, Devent, Dito, DNVGL, DNVGL Solar, Domus Aurea Consulting, Draftfcb Deutschland, Dt. Lufthansa AG, Easy, EKK GmbH, EMCS, EON, EON, EON Climate & Renewables, EON Climate Reversables CE GmbH, EON Energie, EON Kernkraft GmbH, Ergo, Esprit, Esprit Consulting, Esprit Consulting AG, Fernfachhochschule Schweiz, Financial.com, Finanzministerium Bonn, Fineas GmbH, Flabeg, Flottweg, Fraunhofer Institut, Fraunhoferventure, Freihofer, Gazprom Germania, Gdfsuez-Energie, Gesundheitsforen Leipzig, Gibcon, Gravis, Gravis, GTP Ottogroup, Gymnasium Michelsstadt, Hamburg Süd, Hanseatik Bank, Hapag Lloyd AG, Henryschein, HM Werke, Hochtief FM GmbH, Holometrik Technologies, HSH Nordbank, IBO, Implico, Impresure GmbH & Co.KG, Inconsult, INP Greifswald, Inplenium, Invatis GmbH, IST JNJ, ISV Berlin, ISV GmbH, IT - Dienstleistung Goga, ITDZ Berlin, IVA, Ivvatis, j&w Reinigungssysteme für Trockenkühlanlagen GmbH, J. S-H Consulting, Jaemacon, Fachhochschule Schweiz, Kraftfahrzeugbundesamt, Verteidigungsministerium, Bafin, Vestas, Repower, Finanzministerium....

                                                      
Augen von Renee Ossowski, PMP

Tatort: Projekt

     

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Ist das die Intention des PMI:

„Prüfung bestehen, Zertifikat erhalten, Business as usual“?

 

 

 

 

 

 

 

 

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1. Teil: Es war einmal ein kleiner Eustress….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eustress&Co führt neben MS-Project Seminaren auch PMP Zertifizierungen kombiniert mit MS-Project durch. 5Tage: 50 Ustd. Gefordert für die PMP Prüfung sind 35 Ustd. Etwa 12 Ustd. werden für MS-Project verwendet. Dieses Training ist in Deutschland einzigartig. Die Regel sind reien PMP Methoden Seminare ohne MS-Project.

 

 

 

 

Bulimielernen:

„Viele Menschen können das nicht. Sie haben schon Probleme damit, sich auf eine Sache zu konzentrieren.“

 

 

 

 

 

Lebens-Lern-Strategie

Wenn mir jemand vor 30 Jahren etwas über eine Lebens-Lern-Strategie erzählt hätte, wäre ich meiner Zeit immer 10 Jahre voraus gewesen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die vier möglichen Kompetenzen:

 Bewusste Kompetenz

 Unbewusste Kompetenz

 Bewusste Inkompetenz

 Unbewusste Inkompetenz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Bulimielernen zur PMP Zertifizierung ? Na ja….

Gibt man in einer „Google Ranking Website“ den Begriff „PMP Zertifizierung“ ein, tauchen da mindestens 100 Anbieter auf, die sich mit Seminaren zur Vorbereitung auf die Prüfung zum Project Management Professional gegenseitig überbieten. 5 Tages Seminare sind der Klassiker, inzwischen werden aber auch 4- und 3- Tages Seminare angeboten, die allerdings auch die benötigten „35 Kontaktstunden“ attestieren, quasi Bulemielernen3. Der neuste Trend sind „Prüfungs – Simulatoren“, die mit tausenden von Fragen das Bestehen der Prüfung garantieren. In dem Fall Konditionierung3.

Man könnte meinen: Der „Nürnberger Trichter“ wurde neu erfunden. Konzepte sind da selten erkennbar.

 

Grafik: Bildet ein skizzierrtes Gehirn ab, mit einem Pfeil, der von dem Schriftzug "Lernen" zum Gehirn zeigt. Das Ganze vor dem Hintergrund eines weißen Gitters mit intensiven grünen Hintergrund.Wenn man den prüfungsrelevanten Teil des Projectmanagement Body of Knowledge quantifizieren wollte, müsste man mindestens 2000 DIN A4 Seiten beziffern. Diese Schätzung lässt der PmBok Guide vom PMI zu, der mit seinen knapp 600 Seiten komplexe Themen nur im Kern darstellt und für darüber hinaus gehenden Lernstoff auf die Umgebungsliteratur verweist.

Die Zulassung zur Prüfung zum Project Management Professional erfordert ein nachweisbares Maß an Praxiserfahrung sowie 35 Kontaktstunden Ausbildung auf Basis des PmBok Guides und der Certification Outline des PMI.

In den Seminaren wird aber deutlich, dass die Praxiserfahrung keinen wirklichen Beitrag zum Erlernen der Theorie des Projectmanagement Body of Knowledge leistet. 70% aller Werkzeuge und Methoden, sind für die meisten Teilnehmern unbekannt und werden oder wurden – zumindest in der deutschen Praxis – bisher nicht angewendet. Von daher betreten die meisten Projektleiter mit der Zertifizierung im Kontext der Methoden des Projektmanagements, ziemlich viel Neuland.

Bestimmte Werkzeuge und Methoden eventuell nicht zu benötigen – wäre das ein Argument für Bulimielernen (Surface Learning)?

In einem Re-Zertifizierungsseminar bei einem großen Anbieter in der Kommunikationsbranche saßen 16 Teilnehmer. Alles zertifizierte Project Management Professionals, die nach 3 Jahren sogenannte „Practical Developements Units (PDUs)“ benötigten, um Ihre Zertifizierung weiter aktiv zu halten.

Thema: „Earned Value Management (EVM) mit MS-Project.“

Keiner der 16 Teilnehmer konnte auch nur im Entferntesten erklären, worum es beim EVM geht, obwohl das EVM mit 8 Seiten im PmBok Guide den größten Anteil an Text darstellt und auch in der Project Management Professional Prüfung mit durchschnittlich 10 Fragen berücksichtigt wird.

Wie sich dann später herausstellte, wurden im Vorbereitungsseminar zur  Prüfung nur die Formeln des EVMs gelernt. Ein Verständnis über Sinn und Zweck des EVM, wurde nicht vermittelt. Um EVM zu verstehen, nicht zu beherrschen, aber zu verstehen, sind mindestens 8 Ustd. notwendig.

 

EVM beim Department of Defence der USA

Nur zum Hintergrund: Das EVM ist das wichtigste Werkzeug des Department of Defence USA (DoD), frühzeitig superteure Projekte (40 – 50 Milliarden Dollar Bereich) der Militärindustrie zu beurteilen, um gegebenenfalls noch einen Abbruch zu erzwingen, falls die Termin- und Kostenziele absehbar in nicht tolerante Dimension vorstoßen.

Wenn es bei Projekten des DoD in den 60ern noch zu Kostenüberschreitungen von 20% kam, konnte ab Ende der 90er das DOD über EVM die Kostenüberschreitung  auf durchschnittlich 5,5% senken1. Sicherlich auch für deutsche Großprojekte ein probates Mittel!

 

Trägt Bulimielernen zum Erfolg bei?

Dieses Beispiel des DoDs macht deutlich, das Bulimielernen erheblichen Schaden anrichten kann. Das Problem ist, dass Lehrende mit Kalkül und Lernende aus Unwissenheit, Disziplinen in ihrer Relevanz für sich selbst als auch für ihr Unternehmen unterschätzen. Ganz abgesehen von den Neuronalen Folgen. Psychologen bezeichnen „Bulimielernen“ inzwischen schon als Krankheitsbild.

Auch wenn ein Thema mit angrenzender Wahrscheinlichkeit für die zukünftige Arbeit nicht relevant ist, können durch „Deep Learning“ Effekte auftreten, die zu einem erheblichen geistigen Ertrag führen können. Im Kontext von EVM z.B. kann ein zusätzliches, signifikantes angrenzendes Faktenwissen erworben werden. Projektcontrolling allgemein, SOX, Risikomanagement, Kennzahlenprognosen, graphische Darstellungen, Technical Peformance Measurement…alles Themen, die signifikante Schnittstelen zum EVM bilden.

Jochen Mai, Herausgeber der „Karriere Bibel“ tituliert einen Artikel zum Bulemielernen:Karikatur: Eine Frau, die darüber nachdenkt, dass Sie das erlernte letzte Woche im Bulimie Seminar schon wieder alles vergessen hat.

„Bulemielernen: Ein Erfolgsschlüssel.“

In einem unteren Absatz, „Bulimielernen: Lohnt sich das?“, beginnt Herr Mai mit dem Satz,  Zitat:

„Viele Menschen können das nicht. Sie haben schon Probleme damit, sich auf eine Sache zu konzentrieren.

Hat  Bulimielernen denn etwas mit systematischer Recherche, systemischen Analysen, Diskussionen und umwandeln von Informationen in profundes Wissen zu tun? Man kann eher das Gegenteil konstatieren, Bulimielernen ist was für ungeduldige oder in Zeitnot geratene Lerner!

Macht die Fähigkeit sich konzentrieren zu können, einen Unterschied zwischen „Lernen mit Tiefgang“ (Deep Learning) oder „Bulimielernen“ (Surface learning)?

Meine Erfahrung zeigt mir, dass gerade „Lernen mit Tiefgang“ sehr viel mehr (konstruktive) Konzentration und Lernkompetenz erfordert, als ein reines Auswendiglernen. Was die Konzentration beim Bulimielernen schwächt, ist der fehlende „Belohnungseffekt“ des limbischen Systems unseres Gehirns. Es stellt sich dann das Gefühl ein, sich besonders stark konzentrieren zu müssen.

Zudem ist Nachhaltigkeit nicht nur für den Umgang mit unseren Technologien und Ressourcen wichtig, sondern auch für den Umgang mit unserem Gehirn! Regelmäßige „Belohnungen“ durch entsprechende Botenstoffe, machen quasi süchtig. Das Gehirn schreit nach Input!

 

Herr Mai schreibt in dem besagten Artikel, er habe in seinem Leben viele erfolgreiche Menschen kennengelernt. Danach schreibt er, Zitat:

„Sie alle haben immer wieder dieselben Dinge gemeinsam: Sie alle hatten oder haben einen Traum, eine Vision, ein Ziel, und das haben sie mit aller Kraft und sehr klarem Fokus verfolgt. Und genau das wurde Karikatur: Ein Mann, der sich als "Bulimist" erfolgreich fühlt: Als Bulimist hat man den Erfolg gepachtet.am Ende mit Erfolg belohnt.“

Dieses Zitat wurde unter der Überschrift „Bulimielernen: Mit Fokus zum Lernerfolg“ veröffentlicht.

Herr Mai setzt immer wieder „Fokus“ oder „fokussieren“ sowie „Erfolg“, quasi synonym mit Bulimielernen.

Das ist das eigentlich Verwerfliche an dem Artikel! Herr Mai suggeriert jungen Menschen, mit Bulimielernen das eigene Leben erfolgreich zu gestalten zu können.

Sich auf ein Ziel zu fokussieren, kann der „Tief Lernende“ als auch der „Bulimielerner“ erreichen.  Ob die „vielen erfolgreichen Menschen“ die Herr Mai kennen gelernt hat, durch Bulimielernen zum Erfolg kamen, darf aufgrund er heutigen Erkenntnisse in der Gehirn- und Lernforschung stark bezweifelt werden.

Niemand bestreitet, dass nicht jeder Mal in die Situation kommen kann, Surface Learning betreiben zu müssen. Auch die heutigen Studiengänge an den Universitäten, sind häufig so konzipiert, dass es manchen Studenten, die vielleicht auch noch Geld verdienen müssen, kaum möglich macht, Prüfungsstoff durch vertieftes Lernen zu betreiben.

 

 

Lebens-Lern-StrategieGrafik mit Text: Wissen - Fähigkeiten - Kreativität

Die „Lebens-Lern-Strategie“ aber sollte so konzipiert sein, dass schon mit dem Einstieg in das Berufsleben eine profunde, interdisziplinäre Wissensbasis etabliert wurde, die einer Karriere extrem dienlich sein kann.

 

Die heutigen Technologien können maßgeblich diese Ziele unterstützen. Notieren Sie sich mal einen Monat lang alle Zeitphasen, in denen Sie nicht kreatives ausführen. Damit ist nicht die „schöpferische Pause“ gemeint, die das Gehirn durchaus benötigt. Aber wie oft sitzen Sie in der U-Bahn ohne etwas Produktives zu leisten. Oder wie oft fahren Sie Auto, ohne einen interessanten Vortrag zu hören? Wie oft schauen Sie sich stumpfsinnige Werbung im Fernsehen an? Die Blockbuster auf den Privatsendern, enthalten im Schnitt 30 Minuten Werbung! Ton aus! Tablet an….auch wenn es nur 5 Minuten sind!

Abgesehen von den Fernzielen, die Sie sich stecken, erstellen Sie jeden Monatsanfang eine „Linkliste“, in der Sie Websites mit Artikeln, Webinare und Podcasts zu einem oder mehreren Themen listen. Zu fast jedem Thema existieren zwischen 10 und 50 Websites.

Um den „Belohnungseffekt“ Ihres Gehirns nicht zu verlieren, sollten Sie ein und dasselbe Thema von verschieden Autoren hören oder lesen. Am besten Hören und Lesen gleichzeitig! Der Versuch etwas einfach auswendig zu lernen, erzeugt keinerlei Belohnungsreaktionen Ihres Gehirns. Genau wie Ihr Appetit nachlässt, wenn Sie jeden Tag Pellkartoffel essen, so reagiert Ihr Gehirn wenn Wissen in monotoner Art und Weise nur „gelernt“ wird. Schreiben Sie sich von Hand in ein kleines Heft die wichtigsten Aspekte auf! Assoziationen, die Ihnen einfallen notieren Sie ebenfalls! Jedes Mal!

Am Ende des Monats lesen Sie Ihre Aufzeichnungen nach und schreiben eine Zusammenfassung oder einen eigenen Artikel.

Bei Eustress&Co können Sie Ihre Artikel veröffentlichen. Für jede Zeile, die wir veröffentlichen, erhalten Sie eine Gutschrift von 10 Cent. Deses Geld erhalten Sie als Nachlass, die Sie bei uns buchen. Ähnliches gilt für Webinars oder Vorträge. Für jede Minute, erhalten Sie ebenfalls eine Gutschrift von 10 Cent.

 

Welche Effekte erzielen Bulimielernen und „Lernen mit Tiefgang?

                                                                                                                                                                                                Characteristika  von Surface Learning (Bulimielernen) und Deep Learning nach Marton und Säljö (1976):

Surface Learning

Deep Learning

Primär Auswendiglernen

Suche nach der Bedeutung und Verstehen

Fokussiertes Faktenwissen + Routinen

Stützt sich auf das Wesentliche, den Kern

Fokussieren auf Regeln und Formeln, die für die Lösung eines Problems angewendet werden

Fokussiert auf zentrale Argumente, die für die Lösung eines Problems von Bedeutung sind

Fakten und Konzepte werden unreflektiert übernommen

Verknüpft theoretische Ansätze mit eigenem Erfahrungshintergrund

Vernachlässigt den Kontext

Bezieht den Kontext ein

Fokussiert auf nicht vernetzte Teile einer Aufgabe

Verbindet Wissen mit vorhandenen Wissen

Motivation ist extrinsisch

Motivation intrinsisch

Um eine Project Management Professional Zertifizierung zu erlangen, sollte der Fokus eben nicht nur auf die Erlangung des Zertifikats liegen, sondern hauptsächlich von der Intention getrieben sein, langfristig angelegtes Know How und „unterbewusste PM – Methoden – Kompetenz“ zu entwickeln. Sie müssen Ihren PMP ja nicht innerhalb kürzester Zeit erreichen.

Die Eustress – Konzeption sieht als erstes Ziel natürlich das Bestehen der Prüfung vor. Ebenbürtig ist aber auch die Entwicklung der „unterbewussten Projektmanagement - Kompetenz“, die wichtigste Kompetenz der vier möglichen Kompetenzen überhaupt! Gerade auch im Bereich „Kommunikation“ spielt die „Unbewusste Kompetenz“ eine herausragende Rolle! Genauso wie Sie unbewusst Ihre Sprache sprechen oder die Tasten auf Ihrer Tastatur treffen, gilt es grade in der Kommunikation, spontan „unbewusst“ zu kommunizieren.

Grundsätzlich stellen die „unterbewussten Kompetenzen“ positive Fähigkeiten dar. Unterbewusste Kompetenzen befähigen Menschen, ohne Mühe oder bewusstes tiefes Nachdenken ein Problem oder eine Aufgabe zu lösen oder zu analysieren.

Neben den „unterbewussten Kompetenzen“ besitzt jeder Mensch aber auch „bewussten Inkompetenzen“. Analog zu den Hygiene Faktoren von Herzberg, können die „bewussten Inkompetenzen“  auch als „Unzufrieden Macher“ bezeichnen.

Nehmen wir an, Sie sitzen den ganzen Tag allein in einem Büro und entwickeln Konstruktionspläne. Sie fühlen dabei keine Herausforderung und sind auch sonst irgendwie unzufrieden mit Ihrer beruflichen Situation. In der Mittagspause schleppen Sie sich hungrig, abgeschlafft  und unmotiviert in die Kantine.  Am Mittagstisch fragt Sie plötzlich vollkommen überraschend ein anderer Mitarbeiter, wie man „Wenn – Dann – Funktionen“ in Excel verwendet. Voller Begeisterung erklären Sie dem Kollegen die Vorgehensweise. Der Kollege bedankt sich bei Ihnen und lobt Sie für Ihre gut verständlichen Erklärungen. Sie gehen mit guter Laune wieder zurück in Ihr Büro.

Was ist passiert? Sie sind im Vergleich vor der Mittagspause wie ausgewechselt!

Eine Kompetenz, die in Ihrem Unterbewusstsein schlummert, konnte in der Mittagspause voll zum Einsatz kommen. Ihr limbisches System sendete Botenstoffe aus, die Ihnen freudige Gefühle verschaffen. Sie wurden nicht nur von Ihrem Kollegen gelobt sondern auch von Ihrem Gehirn!

 

Business as usual?

Am Anfang stellten wir die Frage: Ist das die Intention des PMI: „Prüfung bestehen, Project Management Professional Zertifikat erhalten, Business as usual“?

Auf keinen Fall! Gerade die neuen Richtlinien zum Reporting der PDUs und Erhaltung der Project Management Professional Zertifizierung zeigen, dass PMI Bulimielernen weit von sich weist.

Auch viele unserer ehemaligen Teilnehmer zeigen über Teilnahme an Chaptern des PMIs und PM – Bootcamps oder speziellen PM – Stammtischen, dass ihre Intention Projektmanagementwissen zu vertiefen, langfristig angelegt ist.

 

Renee Ossowsi, Project Management Professional

 

PMI, PMP, PmBok, MS-Project, PRINCE2, Scrum sind eingetragene Warenzeichen. 

 

 

 

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