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Augen von Renee Ossowski

Tatort: Projekt

     

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Train the Trainer

Humor im Seminar als Treiber in Lernprozessen!

 

In den letzten 7 Jahren musste ich zwei Mal mit über 38 Grad Fieber, Husten und Gliederschmerzen ein PMP Seminar leiten. Ein weiteres Mal hat mich der Fön in München total geschafft.

In den beiden „Grippe Seminaren“  und dem „Fön Seminar“ lag ich durchweg im Schnitt 1,2 Noten schlechter als im sonstigen Gesamtdurchschnitt. Dies, obwohl fachlich die Inhalte mit den anderen Seminaren absolut konform gingen.

Aber…mir fehlte jeglicher Humor! Wenn Sie dann nicht das Glück haben, dass ein Teilnehmer das Entertainment übernimmt, ist so ein Seminar quälender als ein Zahnarztbesuch.

Ein Seminar muss unter dem Motto stehen: “Sag mir wie Dein Seminar beginnt, dann sag ich Dir wie es endet“! Ähnlich wie ein 100 Meter Sprinter stark vom Start wegkommen muss, gilt es, die Seminaratmosphäre aufgelockert und entspannt vom Start an zu initiieren.

 

Die VorstellungsrundeBild: Trainer der 5 Euro für jede dumme Frage verlangt.

Schon die Vorstellungsrunde kann darüber entscheiden, wie entspannt oder auch nicht entspannt ein Training ablaufen wird. Gemäß der Teamuhr (nach Tuckman), startet jedes (neue) Team mit der „Forming Phase“. Anders als die meisten Projekte, dauert ein Seminar meistens nur zwischen 2 und 5 Tagen. Da die Teilnehmer von Anfang an positiv auf das Seminar eingestellt werden sollen, muss der Trainer diese (Forming) Phase sehr stringent und effektiv gestalten. Ich verwende dazu ein Konzept, das je nach Teilnehmerzahl zwischen 10 und 25 Minuten dauert. Dieses Konzept ist dermaßen erfolgreich, dass ich garantieren kann, dass meine Teilnehmer „Tränen lachen“ und am Ende alle Teilnehmer Animositäten, Ängste, Distinguiertheiten und unsichtbare Mauern der Fremdheit, gänzlich vergessen haben.

In früheren Seminaren, als ich dieses Konzept nicht angewendet habe, konzentrierten sich die Teilnehmer in den ersten zwei oder drei Pausen ausschließlich auf mich als Trainer, was ein Indikator für Fremdheit und Befangenheit der Teilnehmer untereinander war. Intensive Kommunikation unter den Teilnehmern startete in der Regel erst am zweiten Tag.

Mit dem neuen Konzept fließt die Kommunikation unterhalb der Teilnehmer schon in der ersten Pause. Auch die Beteiligung im Seminar ist von Anfang an als sehr konstruktiv und lebhaft zu beschreiben.

Leider kann ich dieses Konzept hier nicht beschreiben, weil der Überraschungseffekt für meine Teilnehmer verloren ginge. Wenn Sie selbst Trainer sind und dieses Konzept nutzen wollen, schreiben Sie mir, ich verrate es Ihnen – es ist schnell erklärt. Aber, es gehört ein wenig Mut dazu, dies auch mit den Teilnehmern zu spielen. Humor gezielt einzusetzen, dazu gehört immer auch Mut!

 

 

Spannungsbogen über 5 Tage hinweg

Gerade die PMP Zertifizierungsvorbereitung ist ein Seminar, das von den Teilnehmern sehr viel abfordert. Der PmBok Guide selbst ist nicht gerade als „Strandlektüre“ zu bezeichnen, außer der Strand ist menschenleer laugh . Als Folien auflegender Trainer, wird man schon am 2.Tag in gähnende Gesichter schauen, die sich wünschen, „ach wäre es doch schon Freitag“.

Dagegen gibt es drei Konzepte: Humor, Anekdoten und Storytelling. Einen Artikel über Storytelling können Sie schon auf meiner Website nachlesen und hören.Bild: Teilnehmerin kündigt eine dumme Frage an.

Ich behaupte Mal: Ein Trainer oder Lehrer, der keinen Humor hat, hat seinen Beruf verfehlt! Ich erinnere mich nur zu gut an meine Schul- oder Studienzeit – mindestens die Hälfte aller Lehrer und Professoren waren vollkommen humorlos. Wenn der Lehrstoff selbst nicht hoch interessant war oder enorm wichtig erschien, säuselte man mit seinen Gedanken im letzten oder nächsten Ferienziel. Die Lehrkräfte, die humorvoll Lehrstoff vermittelten, sind mir dagegen heute in guter Erinnerung, nicht zuletzt, weil ich in deren Kurse die besten Leistungen brachte.

Leider ist es auch so, obwohl viele Lehrkräfte über einen sehr interessanten Humor verfügen, sie wenden ihn im Unterricht nicht an. Es herrscht bei vielen immer noch die Meinung vor, humoristisches Agieren untergräbt die eigene Autorität. Humor spielt sich meist auf der Beziehungsebene ab, auf der sich viele „Fachexperten“ nicht sicher fühlen, von daher klammern sie sich an die Sachebene.

Untersuchungen ergaben aber, dass ein Vortrag von einem fachlich schwächeren Redner, der auch den Kontakt auf der Beziehungsebene zum Publikum sucht, fachlich kompetenter wahrgenommen wurde, als der fachlich stärkere Redner, der die Beziehungsebene außer Acht ließ oder bewusst vermied.

Von daher noch einmal: „Humor, Anekdoten und Storytelling sind die Brückenpfeiler, die den Zugang zu den Zuhörern öffnen, die Kommunikations-Barrieren unterhalb aller Teilnehmer, einschließlich des Trainers abbauen, und hilft, einen Spannungsbogen über das Seminar hinweg erfolgreich zu erzeugen.

Der Spannungsbogen ist eines der wichtigsten Elemente in mehrtägigen Seminaren. Ist der nicht gegeben, schleppen sich die Teilnehmer nur noch zu Ihnen ins Seminar um ihre Zertifikat zu erhalten oder eine abschließende Prüfung zu bestehen.

Bild: Trainer antwortet: Wer fragt ist ein Trottel für 5 Minuten, wer nicht fragt, ist ein Trottel ein Lebenlang.Leider ist es ja so, dass man als Trainer eben auch sehr trockenen Lehrstoff vermitteln muss. Auch lassen sich kausal aufbauende Inhalte nicht immer an den Biorhythmus anpassen, so dass auch mal zu ungünstiger Tageszeit die Konzentration überstrapaziert wird.

Auch wenn es schwer fällt den aktuellen Stoff assoziativ mit den drei genannten Strategien zu verbinden, ein Profi sollte in der Lage sein, seine Teilnehmer aus dem Mittagsschlaf zu reißen. Und wenn Ihnen gar nichts einfällt, erzählen Sie einen Witz. Sie sollten aber vorbereitet sein. Erzählen Sie Ihre Witze erst einmal privat und testen Sie, wie der Witz ankommt. Nichts ist schlimmer als ein Witz, der ein müdes Lächeln erzeugt.

Wenn Sie in der Lage sind, mehrmals am Tag ein herzhaftes Lachen in der Gruppe zu erzeugen, erhalten Sie allein schon dadurch einen gewissen Spannungsbogen. Fast jeder Mensch kommt gerne dahin, wo gelacht wird. Wir Menschen identifizieren uns gerne mit Menschen, die humorvoll sind. Jeden Tag ein paar kleine Anekdoten die ankommen…und Ihre Teilnehmer freuen sich schon auf Ihre Plauderei am nächsten Tag.

Ein Spannungsbogen wird natürlich primär über die Inhalte erzeugt werden. Der vorletzte Tag im Seminar sollte immer wieder als der Tag fokussiert werden, an dem die wichtigsten Benefits vermittelt werden. Auf diese Inhalte müssen Sie jeden Tag immer wieder darauf anspielen: Mit rhetorischen Fragen, kontraintuitiven Behauptungen und Verbindungen zum aktuellen Thema.

Aber in diesem Artikel wollten wir ja primär über Humor sprechen.

Wählen Sie einfache aber humorvolle Beispiele um komplizierten Stoff zu vermitteln. Wenn möglich beziehen Sie die Anwesenden namentlich als Rolle im Beispiel mit ein:

„Nach dem Daily Scrum gehen Herr Müller (Scrum Master) und Herr Wolter (Product Owner) direkt zum Kunden, Frau Wintersberg…….die beiden haben sich vorher geeinigt, dass Herr Müller als „protoprofessioneller Frauenversteher“ erst einmal das Gespräch eröffnet……..“.Bild: Mann hält sich für ein Frauenversteher, Frau flüchtet.

Alle Namen sind anwesende Teilnehmer. Aber verstehen wir uns nicht falsch, um proaktiv die Teilnehmer in humorvolle Rollen zu stecken, benötigen Sie eine stabile Beziehungsebene. Des Weiteren: Stecken Sie nicht immer wieder den gleichen Teilnehmer in „lächerliche Rollen“. Wechseln sie durch. Am 3. oder 4. Tag könnte es der Teilnehmer leid sein, dass immer nur über ihn gelacht wird. Er könnte sich gemoppt fühlen – also Fingerspitzengefühl ist gefragt.

 

Humor als Gefahr oder Gefahrenlöser

Ich hatte eine Teilnehmerin, die konterte dann auf das Beispiel von oben: „Der Müller soll mal kommen, ich bin auch sehr verständnisvoll!" Wenn Sie es schaffen, die Gruppe humoristisch zu aktivieren und zu involvieren, dann haben Sie gewonnen! Allerdings halten Sie Augenmaß! Ein Seminar ist keine Lustveranstaltung, Ihr Seminar unterliegt fachlichen Zielen. Aber eine humorvolle Grundhaltung der Gruppe, kann dem nur dienen.

Eine große Gefahr humoristischer Eigendynamik ist der Geschlechterkampf oder eine Genderdebatte. Dabei dividieren sich männliche und weibliche Teilnehmer auseinander. Wenn Sie diese Dynamik nicht stoppen, werden Sie als weibliche Trainerin oder männlicher Trainer automatisch von der jeweiligen Fraktion vereinnahmt. Am Anfang mag ein Geschlechterkampf noch ganz lustig sein, da die Kommentare noch lustig sind. Aber umso intensiver der Schlagabtausch sich gestaltet, desto unlustiger werden die Kommentare dann auch. Das kann in eine extreme Kakophonie ausarten.Bild: Trainer ist überfragt. Er muss slbst 5 Euro in das Sparschwein zahlen.

Lösung: Bei dem geringsten Verdacht geschlechterspezifischer Rhetorik, gerichtet gegen das andere Geschlecht, und sei es noch so lustig, sofort auf die Sachebene wechseln, auf eine möglichst „staubtrockene Sachebene“. Wenn Sie jedes Mal so vorgehen, konditionieren Sie Ihre Teilnehmer, erst gar nicht mehr den Versuch zu unternehmen, gegen den anderen „Block“ spitze Pfeile abzuschießen.

Humor kann aber auch Konflikten entgegenwirken. Es kommt auch mal vor, dass Sie als Trainer im Seminar attackiert werden. Das erste was Ihnen zur Lösung dieses Problems einfallen sollte ist: „Demut“.

 Geht es um eine  Konfrontation auf der Sachebene, reichen Sie die Fragestellung oder Beurteilung ohne Überheblichkeit und  „Ich weiss es aber besser Gesicht“ weiter an die anderen Teilnehmer und zaubern Sie während dessen eine lustige Karikatur auf die Leinwand. Bestätigen die Teilnehmer Ihre Aussage, hat sich die Sache i.d.R. erledigt. Sind die Teilnehmer ebenfalls anderer Meinung, lassen Sie den Sachverhalt einfach googeln. Sie sollten sich aber Ihrer Sache sicher sein. Falls nicht googlebar oder bei Ihnen liegt Unsicherheit vor, dann verschieben Sie die Lösung auf den nächsten Tag und erbringen dann eine schlüssige Argumentation und Beweisführung. Sitzen Sie die Sache aber nicht aus, gerade wenn Sie vielleicht doch im Unrecht waren. Präsentieren Sie dann trotzdem die Lösung. Auch ein Trainer darf Unrecht haben….zumindest ab und zu.

Kommt es zu einem Konflikt auf der Beziehungsebene, dem Sie nicht ausweichen können, seien Sie noch demütiger als im ersten Fall, auch wenn der Teilnehmer Sie vollkommen zu Unrecht angreift.  In diesem Kontext erinnere ich mich sehr gern an die inneren Dialoge Ottos Herrn Sost, Leber, Kleinhirn, Milz, Großhirn, Faust etc. Schon über 30 Jahre alt, aber die beste Comedy, die ich je gesehen habe.

Es ist in dieser Situation ganz wichtig, nicht die Konfrontation mit dem Teilnehmer zu suchen. Versuchen sie humorvoll sich selbst zu diskreditieren:

 „Entschuldigen Sie Herr Meier, mein Fehler, in meiner Familie nennt man mich auch den „Fettnäpfchen Treter“….ich lasse keines aus. Meine Frau wollte sich schon mehrfach scheiden lassen, aber sie hat Mitleid mit mir, sie weiss, dass ich ohne sie unter einer Brücke lande“. Ihre Mimik und Körpersprache sollte natürlich dazu passen.

 

Zu welchen positiven Effekten führt Humor?

Manchmal hört man die Redewendung: „Da verging mir aber das Lachen“.

Diese Aussage lässt nicht nur darauf schließen, dass der Normalzustand hergestellt wurde, „also es wurde halt nicht mehr gelacht“. Nein. Diese Aussage vermittelt das Gefühl, dass die Situation kritisch wurde. Im Unterbewusstsein verbindet der Mensch Situationen, bei denen nicht gelacht wird, mit unangenehmen Situationen, nicht mit einem „Normalzustand der Lachfreiheit“. Ein Mensch, der mehrere Tage nicht lacht, ist entweder krank oder lebt in einer außergewöhnlich schlimmen Lebenssituation. Auch die Menschen, die jetzt meinen, nur keinen Humor zu haben, sind genau genommen krank. Ein Baby oder Kleinkind lacht etwa 400 mal am Tag. Jemand der nicht mehr lacht, hat irgendwann damit aufgehört. Dafür gab es Gründe. Man kann es aber wieder erlernen.

Sicherlich ist es Ihnen auch schon passiert, dass Sie allein waren und über einen Ihrer Gedanken lachen mussten. Ein quasi „innerer Dialog – Witz“. Der innere Dialog ist etwas vollkommen Normales, den praktizieren alle Menschen tagtäglich, bewusst oder unbewusst. Über den „inneren Dialog“ gibt es viele interessante Artikel.

Ich bin bewusst auf den „inneren Dialog“ über die Rhetorik gekommen. In der Rhetorik geht es primär darum, sich in Dialogen mit anderen Menschen behaupten zu können, aber auch einfach nur sinnvoll Wissen oder Standpunkte zu vermitteln. Geht es darum, in einem Disput mit einem oder mehreren Disputanten einzutreten, empfiehlt es sich, in einem inneren Dialog die Argumente der anderen Disputanten mit entsprechenden Gegenargumenten zu trainieren.

Auf den „innerer Dialog – Witz“ bin ich durch Zufall gestoßen. Ich hatte eine Gruppe sehr „ernster und schweigsamer Teilnehmer“. Am Montagabend hatte ich noch 4 Tage mit dieser Gruppe vor der Nase. Ich fing an über die Themen des nächsten Tags nachzudenken und es gelang mir ein paar humorvolle Ideen zu entwickeln, die die Leute etwas aus der Reserve lockte.  

Dieses aktive Nachdenken, wie man bestimmte Themen mit Humor würzen kann, habe ich mir dann zur Angewohnheit gemacht. Ich habe sogar Zeitpunkte identifiziert, an denen ich am kreativsten bin in Sachen Humor. Morgens nach dem Aufwachen im Bett und beim Joggen.

Das Tolle beim Joggen ist, wenn ich mir gerade eine witzige Story zusammenreime, ich quäl mich gar nicht mehr beim Quälen. Ich nehme das Joggen noch positiver wahr.

Auch den Zufall beziehe ich mit ein. Der Mensch hat 60000 – 90000 Gedanken am Tag. Da ist auch mal ein humorvoller Gedanke dabei. Den schreibe ich bei der nächsten Gelegenheit auf. Am Ende des Monats sind das zwischen 30 und 200 lustige dokumentierte Gedanken. Daraus mache ich dann eine Story.

Und man glaubt es nicht! Wenn Sie das aktiv betreiben…..Sie wachsen in dieser Fähigkeit. Sogar wenn ich staubtrockne Themen aus der Betriebswirtschaft erarbeite, fallen mir plötzlich witzige Pointen ein. Und genau wie beim Joggen, das staubtrockene Thema wird zur lustvollen Herausforderung. Darüber hinaus, können Sie mit dieser Technik negative Gedanken schnell vertreiben. Sogar realen Problemen, die Sie intensiv beschäftigen, können Sie die rote Karte zeigen und sie auf die „Tribüne“ schicken.

Humor oder das Nachdenken über witzige Anekdoten oder Assoziationen, werden zum „intrinsischen Motivationsturbo“!

Und jetzt sind wir bei der Überschrift dieses Absatzes: Zu welchen positiven Effekten führt Humor?

„Humor als Innerer Dialog“   = „Intrinsischer Motivationsturbo“!

Wenn Sie dann Ihre Stories und Anekdoten im Alltag anwenden, lösen Sie nicht nur bei Ihrem Umfeld positive Effekte aus, nein, Ihr Gehirn belohnt Sie auch noch mit positiven Botenstoffen.

Bild: Der Tariner ist bester Laune, weil er sich selbst einen Witz erzählt hat.

Humor und gesundheitliche Folgen!

Die verlinkten Websites zeigen diverse Vorteile einer aktiven „Humorkultur“.

Lachen verbessert die Duchblutung.

Lachen kann Heilen.

Humor macht intelligenter!

Humor und ein darauf basierendes Lachen baut Aggressionen ab.

 

Tip

Schaffen Sie sich ein kleines Buch an, in dem Sie sofort eine Idee dokumentieren.

Beispiel: Ich spreche im meinen Seminaren auch über „Motivation durch Loben“. Da zitiere ich immer wieder gern das Schwabenland: Der Schwabe sagt, „nicht gemeckert ist schon gelobt“. Kommt immer gut in dem Kontext. Habe ich irgendwo mal aufgeschnappt und notiert. Ich hatte bisher keinen schwäbischen Satz für die umgekehrte Situation. Also wenn der Schwabe unzufrieden ist mit jemanden ist. Heute gab eine Schwäbin Ihrer Unzufriedenheit bezüglich einer  Entscheidung des Gemeinderats Ausdruck: „Könnte se an de Gurgel hupe!“ Hätte ich mir den nicht gleich aufgeschrieben, hätte mein Kurzzeitgedächtnis den Satz morgen schon verschüttet.

Was dieses Beispiel auch deutlich macht: Wenn man ein “Humorgebäude“ aktiv baut, wird man vielen Situationen auch viel sensibler, das Humorgebäude entsprechend zu erweitern.

Und falls Sie Trainer, Lehrer oder Projektmanager sind, sie werden die positiven Effekte im Alltag sehr schnell bemerken.

 

 

 

Renee Ossowski, PMP

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